Premiere: Melancholia am 12.5., Theater Basel

In Zusammenarbeit mit dem jungen theater basel / In italienischer, spanischer, englischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

In Zeiten von Dowlands «Time stands still» und den Madrigalen Monteverdis galt das Grübeln und Leiden auch als Quelle von Kreativität und Genialität. Heute wird Melancholie oft als Problem angesehen, als eine Dysfunktion in einer Gesellschaft, die unablässiges Funktionieren und Glücklichsein erwartet. Aber gehört Melancholie nicht zum Menschsein dazu und ist als Moment des Innehaltens gerade in unserer schnelllebigen Zeit notwendig? Und kann Melancholie nicht anders als die Depression auch zu produktivem Handeln, zum Erträumen einer neuen Utopie führen?

Gemeinsam mit Jugendlichen vom jungen theater basel sowie den Sänger_innen und Musiker_innen vom La Cetra Barockorchester sucht das Regieteam Sebastian Nübling und Ives Thuwis nach Antworten auf diese Fragen und stellt sie dem Melancholiebegriff der Renaissance gegenüber: Berührende Lamenti und expressive Lautenlieder treffen so auf emotionsgeladene Bewegungsabläufe und poetische Theaterbilder, die die Melancholie und Vergänglichkeit unserer medialen Welt physisch spürbar werden lassen.

«Melancholia» ist zum Holland Festival 2016 eingeladen. Die beiden Gastspiele im Rahmen des Festivals finden am 14. und 15. Juni 2016 im Muziekgebouw Amsterdam statt.

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Tickets

Schwetzinger SWR Festspiele

Johann Sebastian Bach
Brandenburgische Konzerte Nr. 1-6 BWV 1046-1051

Mit der Gesamtaufführung des wohl berühmtesten "Sixpacks" der Barockmusik reiht sich La Cetra mit einem besonderen Highlight in die diesjährige Konzertreihe der "Bach-Akzente". Gemäß ihrem Credo "sogenannte Alte Musik für Menschen von heute hautnah erfahrbar zu machen – in lebendigen, packenden und aktuellen Interpretationen" widmet sich La Cetra in Begleitung der Geigerin Katharina Heutjer und dem Cembalisten Sebastian Wienand diesen echten Preziosen des 18. Jahrhunderts.

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NEUE CD!

Monteverdi
Magdalena Kožená
Andrea Marcon &
La Cetra Barockorchester Basel

Werke von Monteverdi, Marini, Merula und Uccellini

«Als temperamentvolle Kombattanten wirken das über sich schier hinauswachsende Basler Barockorchester La Cetra ... und sein am Cembalo suggestiv anspornender Leiter Andrea Marcon mit.» KS, BaZ - 14.03.2016

«Das La Cetra Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon erhöht den Wert dieser Veröffentlichung durch selten zu hörende Instrumentalbeiträge. Spielerisch leicht und duftig erklingen diese Stücke ... .» Bernd Hoppe, OperaLounge - März 2016

«...[Kožená] could find no better accompanists than Swiss early-music ensemble La Cetra, whose settings incorporating lute and period strings bring a wonderful, folksy texture and dancing gait to songs such as "Damigella, tutta bella"... .» Andy Gill, Independent (London) - 19.02.2016

«Supporting her with an exemplary combination of emotional heat, rhythmic energy and rhapsodic freedom is La Cetra, a crack ensemble of 13 players . . . Under the shrewd and supple direction of Andrea Marcon they create a wonderful rich sound ... But the orchestra really shows its class in the songs, where they react to every twist and turn of the words, just as closely as Kožená herself ... .» Ivan Hewett, The Daily Telegraph (London) - 20.02.2016